• Unsere Wahrnehmung ist subjektiv und wird größtenteils durch innere Prozesse erzeugt (Konstruktivismus).

  • Bedeutungsgebung (Framing) prägt unser Erleben; durch Reframing können wir neue Perspektiven einnehmen.

  • Emotionale Reaktionen hängen stark von der eigenen Interpretation von Ereignissen ab, nicht nur von äußeren Einflüssen.

  • Führungskräfte können durch Perspektivwechsel aus festgefahrenen Sichtweisen (Problemtrance) herausfinden.

Das Wichtigste in Kürze

Reflexion: Emotionale Verantwortung im Arbeitsumfeld

Denke an eine Situation, in der Du Dich über eine äußere Situation geärgert hast (z. B. über einen Kollegen, der eine Deadline nicht eingehalten hat).

  • Welche Emotionen hast Du in dieser Situation erlebt?

  • Inwieweit war deine Reaktion auf diese Situation durch Deine eigene Bedeutungserstellung geprägt, und nicht nur durch das äußere Ereignis?

  • Wie kannst Du in Zukunft durch bewusste Reframing-Techniken anders reagieren?

  • Wie könnte sich Deine emotionale Reaktion auf die Situation verändern, wenn Du den Fokus von der äußeren Ursache auf deine eigene Reaktion richtest?

Transfer:

Stelle Dir eine Situation vor, in der Du als Führungskraft unterschiedliche Reaktionen von Mitarbeitenden auf eine Entscheidung erlebt hast (z. B. eine neue Arbeitsaufteilung oder Veränderung der Aufgaben).

  • Welche inneren Prozesse (Erwartungen, Glaubenssätze, Erfahrungen) könnten die unterschiedlichen Reaktionen beeinflusst haben?

  • Wie kannst Du als Führungskraft in Zukunft die Wechselwirkungen zwischen den inneren Prozessen der Mitarbeitenden und den äußeren Gegebenheiten besser verstehen und gezielt auf die verschiedenen Bedeutungen eingehen?

  • Entwickle eine konkrete Handlungsmöglichkeit, wie Du durch bewusstes Framing die Wahrnehmung der Mitarbeitenden verändern und so die Zusammenarbeit im Team fördern könntest.

Reflexion und Transferaufgabe