Retrospektiven sind wichtig für die kontinuierliche Verbesserung: Sie sollten regelmäßig durchgeführt werden, um zu überprüfen, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert und wo Verbesserungen nötig sind.
Nicht nur für agile Teams: Retrospektiven sind nicht auf agile Arbeitswelten beschränkt, sondern können in jedem Team durchgeführt werden, um die Zusammenarbeit zu reflektieren.
Regelmäßigkeit und Moderation sind entscheidend: Ein guter Rhythmus von 2 bis 4 Wochen ist sinnvoll. Es ist wichtig, jemanden zu haben, der die Retrospektive sicher moderiert, um die Effektivität zu gewährleisten.
Offene Kommunikation ist notwendig: Retrospektiven entfalten ihre Kraft, wenn alle Beteiligten sich sicher fühlen, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken, ohne Angst vor negativen Konsequenzen.
Schaffung eines sicheren Raums: Der Moderator sollte in der Lage sein, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem auch unangenehme Themen und zwischenmenschliche Spannungen besprochen werden können, die sonst unbeachtet bleiben könnten.
Das Wichtigste in Kürze
Reflexionsfrage:
Welche Hindernisse siehst Du in deinem Arbeitsumfeld, die einer regelmäßigen Durchführung von Retrospektiven entgegenstehen könnten?
Wie könntest Du diese überwinden, um eine offene und konstruktive Kommunikation zu fördern?
Transferaufgabe:
Konzipiere eine Retrospektive für dein Team, bei der der Fokus auf der Verbesserung der Zusammenarbeit und Teamdynamik liegt.
Achte darauf, den Unterschied zur Review zu berücksichtigen – während die Review sich auf die Bewertung von Ergebnissen und Zielen konzentriert, soll die Retrospektive speziell die Zusammenarbeit und Prozesse im Team thematisieren.
Erstelle eine detaillierte Agenda, wähle passende Methoden aus und plane, wie du einen sicheren Raum für offene Kommunikation schaffen kannst.