Jahreszyklus: Entwickele gemeinsam mit dem Mitarbeitenden klare Ziele und sinnstiftende Visionen, begleite diese kontinuierlich und bewertet gemeinsam die Entwicklung und was es für die Erreichung noch braucht.
Zielarten:
Quantitative Ziele: Messbare Vorgaben, z. B. Anzahl der Vorträge, Umsatz, etc.
Qualitative Ziele: Persönliche Entwicklungsziele, weniger messbar, wie z. B. mehr Sicherheit oder Teamfähigkeit.
Qualitative Ziele formulieren: Überlegt gemeinsam, was ihr beobachten und erleben müsstet, wenn ihr eine gewünschte Weiterentwicklung hinsichtlich des Ziels feststellen wollt. Z.B. hinsichtlich der Sicherheit: ein Mehr an gefühlter Sicherheit beim Mitarbeitenden und weniger praktische Rückfragen an Dich als Führungskraft.
Regelmäßiges Feedback: Neben den Rückmeldungen im Alltag, führe quartalsweise Gespräche zur Fortschrittsüberprüfung und Anpassung.
Gemeinsame Verantwortung: Stelle eine gleichwertige Perspektive zwischen Mitarbeiter:innen und Führungskraft sicher, um die Entwicklung fair zu fördern.
Wachstum und Sinn: Entwicklung dient dem Erreichen von Zielen und dem persönlichen Wachstum sowie der Teamidentität.
Das Wichtigste in Kürze
Denk zurück an Gespräche, in denen es um Deine persönliche Entwicklung oder um Zielvereinbarungen ging.
Was hat Dir geholfen, ein echtes Gefühl von Orientierung, Sinn oder Motivation zu entwickeln?
Gab es Momente, in denen Ziele für Dich eher „von außen gesetzt“ wirkten oder wenig mit Deiner eigenen Entwicklung zu tun hatten?
Was hättest Du Dir in solchen Situationen von der Führungskraft gewünscht?Welche Elemente aus diesen Erfahrungen möchtest Du heute in Deiner Rolle als Führungskraft bewusst aufgreifen oder anders gestalten, um gemeinsam mit Deinen Mitarbeitenden wirksame und sinnstiftende Entwicklungsräume zu schaffen?
Ziel: Reflexion eigener Erfahrungen mit Ziel- und Entwicklungsgesprächen, um daraus Impulse für eine sinnorientierte, partnerschaftliche und wirksame Gesprächsführung in der Führungsrolle abzuleiten.