1. Kontextualität: Berücksichtige den Kontext deiner Gespräche; die Rollen und Hierarchien beeinflussen das Gefühl von Augenhöhe.

  2. Führungsverantwortung: Als Führungskraft musst Du einen Balanceakt zwischen respektvoller, gleichwertiger Kommunikation und der Notwendigkeit, Entscheidungen zu treffen, meistern. Es geht darum, klare Kommunikation aufrechtzuerhalten, während Du Deine Führungsverantwortung wahrnimmst.

  3. Expertenwissen und Respekt: Wertschätze die Expertise älterer oder erfahrenerer Mitarbeiter:innen und integriere neue Perspektiven in die Kommunikation.

  4. Reflexion und Verantwortung: Sei Dir bewusst, aus welcher inneren Haltung und aus welcher Rolle Du sprichst und handelst.

Das Wichtigste in Kürze

Selbstreflexion zur eigenen Haltung:

  • Nimm Dir einen Moment Zeit, um über Deine eigene innere Haltung als Führungskraft nachzudenken. Welche Emotionen und Gedanken kommen auf, wenn Du an die Verantwortung in Deiner Rolle denkst? Notiere, welche Werte und Überzeugungen Du in Deine Kommunikation einbringst und wie diese die Interaktionen mit Deinem Team beeinflussen könnten.

  • Ziel: Bewusstsein für die eigene Haltung und deren Einfluss auf die Kommunikation mit dem Team entwickeln.

Kontextualisierung von Gesprächen:

  • Wähle eine aktuelle oder bevorstehende Gesprächssituation mit einem Teammitglied. Analysiere den Kontext: Welche Rolle spielt die Hierarchie? Wie könnte der Kontext das Gefühl von Augenhöhe beeinflussen? Entwerfe ein kurzes Gesprächsszenario, in dem Du die Kontextfaktoren bewusst berücksichtigst und klare, respektvolle Kommunikation pflegst.

  • Ziel: Verständnis für den Einfluss des Kontextes auf die Kommunikation und die Fähigkeit zur Anpassung der Gesprächsführung an unterschiedliche Situationen stärken.

Reflexion/Transfer